Schießtraining für Polizei künftig wieder vor Ort möglich
03. September 2010 0 KommentareBei der Polizei ist das Schießtraining ein standardmäßiger Ausbildungsinhalt. Auch nach der Ausbildung müssen Polizeibeamte, besonders Beamte in Einsatzbereich, regelmäßig ein Schießtraining absolvieren.
Der Einsatz der Schusswaffe ist immer das letzte Mittel, doch im Notfall muss die Waffe sicher gehandhabt werden können. Dieses Schießtraining in der Raumschießanlage der Polizei, auch Schießkino genannt, wird demnächst auch wieder in Soltau absolviert werden können, erfuhr der SPD-Landtagsabgeordnete Dieter Möhrmann von Polizeipräsident Friedrich Niehörster.
Möhrmann war darauf aufmerksam gemacht worden, dass die Raumschießanlage in Soltau nicht mehr genutzt werden konnte. Während der letzten zwei Jahre mussten die Polizeibeamten deswegen immer nach Buchholz/Nordheide fahren, um in der dortigen Anlage ihr Schießtraining zu absolvieren. Dies war Veranlassung für Dieter Möhrmann, sich beim Polizeipräsidenten nach der Möglichkeit einer Sanierung zu erkundigen. Das für den Betrieb zuständige Innenministerium in Hannover hatte jetzt die Polizeibehörde informiert, dass die Sanierung eingeleitet werden soll, wie Polizeipräsident Niehörster gegenüber dem Landtagsabgeordneten Möhrmann erklärte. In diesen Tagen soll der Planungs- und Bauauftrag für die Soltauer Anlage erfolgen, noch im Jahr 2010 ist mit Beginn der Baumaßnahmen zu rechnen.
Gerechnet wird mit Sanierungskosten in Höhe von 618.000 Euro, denn eine solche Raumschießanlage verfügt über eine aufwendige Technik. Die Bezeichnung „Schießkino“ kann leicht nachvollzogen werden, wenn man bedenkt, dass dort auch über Filme praxisnahe Übungssituationen geschaffen werden. „Regelmäßiges Schießtraining ist wichtig für die Sicherheit der Polizeibeamten. Ich bin froh, dass dies nun bald ohne lange Wege wieder in der Raumschießanlage in der Polizeiinspektion Soltau möglich sein wird“, erklärte Möhrmann.
Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.
Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.












